Presse
“Der nächste Wahlkampf beginnt jetzt”, sagt Niko Alm von Super-Fi. Jener Agentur, die für die Werbekampagne und die Mediaplanung der Grünen verantwortlich zeichnete.
Was hier als gefährliche Drohung an die wahlkampfgefolterte Bevölkerung zu lesen sein könnte, ist natürlich nicht ganz so gemeint. Für derStandard.at/Etat reicht das Zitat immerhin zur Headline des Artikels, der Aufschluss darüber gibt, warum der nächste Wahlkampf wirklich jetzt losgehen sollte.
Tags: derstandard.at, Nationalratswahl 2008, rezor, Wahlkampf
Theorie & Praxis
Mit dem Titel “Internet – die erste Wahl” zur gestrigen Podiumsdiskussion unterstellt das IAB Austria gleich doppeldeutig, dass der vergangene Wahlkampf, der erste war, der ansatzweise online stattgefunden hat, was aber auch gut bzw. am besten so ist. Den diskursiven Frontalunterricht bestritten:
Martin Staudinger (werbeplanung.at) – fachkundige Moderation
Helge Fahrnberger (helge.at)
Thomas Holzhuber (impaction) – LIF
Christoph Chorherr – Die Grünen
Manfred Lamplmair – SPÖ
Gerhard Loub – ÖVP
Niko Alm (Super-Fi) – Die Grünen
Die Zeit war mit knapp 1,5 Stunden natürlich wie immer zu kurz, so dass sich pro Person wieder nur ein paar kurze Statements ausgingen. Die Sichtweise der Großparteien, war vielleicht nicht ganz kompatibel mit den Wegen, die von LIF und den Grünen online eingeschlagen wurden im Wahlkampf. Grosso modo aber ein Erfahrungsaustausch mit Engagierten und Interessierten.
Zur Einleitung gab es kurze Präsentationen von Helge Fahrnberger (SlideShare) und Niko Alm (die in diesem Fall aber leider nicht veröffentlicht werden kann).
Bericht im medianet
Tags: Christoph Chorherr, Gerhard Loub, Helge Fahrnberger, IAB, Manfred Lamplmair, Martin Staudinger, Nationalratswahl 2008, rezor, Thomas Holzhuber
Theorie & Praxis
Das bet-at-home-Plakat von gantnerundenzi dürfte wohl niemanden entgangen sein, der halbwegs sehenden Auges an irgendeiner Plakatfläche vorbeigekommen ist im Juni.

Der Werberat hat sich ein bisschen echauffiert und mit der Begründung auf “Ungewollte Nachahmungseffekte” das unverzügliche Ende der Plaktkampagne gefordert. Laut derstandard.at
Enkerl küsst Omi
“Meine Mutter hat mir erzählt wie ihr Enkerl zu Besuch kam ihr ein Busserl gibt und plötzlich spürte sie voller Entsetzen die Zunge des Kindes in Ihrem Mund”, schreibt zum Beispiel eine Frau, die den “Verfall der Moral und Ethik in der Gesellschaft kritisiert, auf der Homepage des Werberates.
Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob diese Kampagne nicht nur ein simples Abkupfern von Erwin Prölls landeshauptmännlicher Kampagne war? Hat sich diesselbe Dame auch beim Werberat beschwert? Fragen, die noch zu beantworten sind.

siehe dazu auch: Erwin “Bussi” Pröll
Tags: bet at home, Erwin Pröll, gantnerundenzi, rezor, Werberat