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06.06.2011
alm
Niko Alm

Heute: Der konfessionsfreie Super-Feiertag

Misc



Seit 2007 gibt es bei Super-Fi einen Extra-Urlaubstag für Nicht-Gläubige als Reaktion auf die staatlich verordnete Besserstellung protestantischer Kolleg_innen. Diese dürfen nämlich an zwei zusätzlichen Tagen im Jahr zu Hause bleiben: konkret am Reformationstag (31.10.) und am Karfreitag (Datum je nach Vollmond).

 

Um den zusätzlichen Urlaubstag bei Super-Fi konsumieren zu können, reicht es nicht aus konfessionsfrei zu sein. Auch eine Ablehnung anderer per definitionem nicht beweisbarer behaupteter Wirkungsweisen diverser esoterischer und religiöser Praktiken ist notwendige Voraussetzung. Der Name “Konfessionsfreier Super-Feiertag” steht nicht im Widerspruch zur Anspruchsberechtigung, sondern ist von den Konfessionsfreien abgeleitet. Genausogut könnte er zu Ehren der GWUP “Skeptischer Super-Feiertag” heißen.

 

Hier ist das auszufüllende Formular. Die Formulierungen zielen auf Verständlichkeit und nicht Vollständigkeit oder juristische  bzw. wissenschaftliche Unfehlbarkeit ab.

 

 

 

Das ist eine gesellschaftspolitische Notwehrmaßnahme gegen die staatliche Diskriminierung von nicht-gläubigen Menschen.

 

Wer diesen symbolischen Akt unterstützenswert findet, möge auch diese Links klicken:

Der 6.6. ist auch schwedischer Nationalfeiertag, was mit dem konfessionfreien Super-Feiertag in keinem Zusammenhang steht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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14.09.2010
Lisa Stadler
Lisa Stadler

Buskampagne der Konfessionsfreien wieder verhindert: Kampagne von Super-Fi wird trotzdem in Umlauf gebracht

Pressemitteilungen, Super-Fi Projekte



Trotz der Absagen seitens der Verkehrsbetriebe in fünf Bundesländern (Wien, Innsbruck, Graz, Salzburg, Linz) wird die neue Kampagne, die sich für die individuelle Religionsfreiheit einsetzt, ab Oktober auf City Lights, sowie in Form von Anzeigen, Onlinewerbemitteln und natürlich Social Media zu finden sein.


History repeating

Nachdem der Buskampagne mit dem Slogan „Es gibt keinen Gott. Gutes tun ist menschlich.“ letztes Jahr bereits eine Absage erteilt wurde, starteten Die Konfessionsfreien (konfessionsfrei.at) einen neuen Anlauf. Mit der Begründung, dass zum Beispiel „Werbung für Religions- und Glaubensgemeinschaften im weitesten Sinne“ (Absage progress Salzburg) nicht angenommen wird, wurde aber auch die zweite Buskampagne vor dem Start vorübergehend gestoppt.


Die von Super-Fi unterstützte Forderung der Konfessionsfreien ist jedoch alles andere als Religionswerbung, sondern fordert Religionsfreiheit, die laut Initiatoren zwei Rechte umfasst: “Einerseits das Recht, einer Religionsgemeinschaft anzugehören, andererseits das Recht, keiner Religionsgemeinschaft anzugehören bzw. diese zu verlassen und auch nicht an kultischen Handlungen, Feierlichkeiten oder sonstigen religiösen Praktiken teilnehmen zu müssen.” Der Eintritt der Religionsmündigkeit mit 14 steht also im Widerspruch zur Wahl eines Religionsbekenntnisses für das Kind durch die Eltern.


Nicht zu stoppen: Social Media, City Lights und Anzeigen

Darauf, dass in Österreich der Religionsfreiheit bereits bei Kindern in öffentlichen Kindergärten durch erzwungene religiöse Erziehung ein Ende gesetzt wird, wird die Kampagne trotzdem weiter hinweisen, wenn eben nicht auf Bussen, dann auf anderen Kanälen. „Super-Fi unterstützt Die Konfessionsfreien in Sachen Grafik, Web und Kommunikation. Wir setzen neben klassischen Kanälen wie Printanzeigen oder Plakatierung natürlich auch auf Social Media (Facebook und Twitter) und hoffen, dass auch die Verbreitung der Tatsache, dass die Affichierung auf öffentlichen Verkehrsmitteln nicht möglich war, für sich spricht. Anscheinend muss Österreich hier noch viel lernen“, so Super-Fi-Chef Niko Alm.


Auf buskampagne.at gibt es alle Absagen im Original zum Nachlesen.





Niko Alm vor dem Sujet des Vorjahres







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