Am 17. September waren die Mannen von Super-Fi wieder einmal ausgezogen, um beim Horizont Soccer Cup Ruhm und Ehre für den Mikromischkonzern zu erringen. Als Außenseiter ins Turnier gegangen, konnte sich die Mannschaft von Spiel zu Spiel steigern und nicht nur die Herzen der Fans, sondern auch den sensationellen vierten Platz erobern.
Der Reihe nach: Am 17. September ging auf den Trainingsplätzen des Ernst-Happel-Stadions der 18. Horizont Soccer Cup über die Bühne. Mit dabei natürlich eine Abordnung von Super-Fi. Nachdem schnell klar war, dass uns der Titel der bestgekleideten Mannschaft (Feinripp rulez!) nicht streitig gemacht werden konnte, machte sich die Horde daran, den optischen auch fußballerische Leckerbissen folgen zu lassen.
Angeführt von Kapitän Klaus Heller ging Super-Fi ins Turnier. Erster Gegner: Demner, Merlicek & Bergmann. Obwohl Spielmacher Jürgen Heimhofer Super-Fi alsbald in Führung brachte, lag die uneingspielte Truppe kurz vor Schluss 1 zu 2 zurück. Ein mit dem Mut der Verzweiflung hoch nach vorne gespielter Ball von Bernd Jungmair, ein indisponierter Tormann und ein schnell reagierender Heller, der den Ball nur über die Linie drücken musste, retteten aber doch noch einen Punkt im Auftaktmatch.
Im zweiten Match hatte Super-Fi vor allem mit einem zu Kartenspielen aufgelegten Schiedsrichter zu kämpfen. So setzte es nach zwei blauen Karten eine unglückliche 1 zu 2-Niederlage gegen die PULS 4 Quotenschlampen und eine Beschwerde der Turnierleitung, nach der sich Niko Alm schon zu der Aussage “Super-Fi hat es sich wiedermal mit allen verschissen” hinreißen ließ.
Doch als schon alles verloren schien, zeigte die Mannschaft, was in ihr steckt. Angetrieben von den Fans, wurden die Seso Style Fighters an die Wand gespielt und mit einer 3 zu 0-Packung nach Hause geschickt.
Im Entscheidungsmatch um den Aufstieg bewies Super-Fi Nervenstärke. In einem Spiel, das lange an der Kippe stand, fixierte Goalgetter Niko Alm in allerletzter Minute den 3 zu 1-Sieg gegen die Herold Gunners und somit den Gruppensieg.
Im Achtelfinale war Super-Fi gegen die Stargate Group wieder Außenseiter, konnte jedoch, dank einer klugen Defensivtaktik, sensationeller Paraden von Matthias “Panther” Innauer und der großartigen Unterstützung unserer Fans, lange die Null halten. Das entscheidende Tor war dann wieder Chefsache! Alm ließ nach Pass von Honarfar den letzten Verteidiger gekonnt ins Leere fahren und schloß mit einem trockenen Schuss ins Eck den perfekten Konter ab.
Catenaccio war auch im Viertelfinale gegen die Mediacom angesagt. Die Abwehr um Stratege Shorty Kurz, Laufmaschine Bernd Jungmair und Dieter “Eisenfuß” Sterzinger rührte wieder Beton an, Jürgen Heimhofer zog im Mittelfeld die Fäden, der in der Auslegung seiner Position sehr kreative David Kreytenberg verwirrte die Gegner, im Mittelfeld wirbelten die Whatchado-Boys Ali Mahlodji und Jubin Honarfar und vorne machte Lukas Hoffmann seinen Namensvetter Steffen Hoffmann alle Ehre. Eine einstudierte Freistoßvariante brachte schließlich den Sieg. Sterzinger spielte den Ball kurz ab und Heimhofer schob ihn mit aller Routine ins Tor.
Im Halbfinale, als die Ersten schon vom Turniersieg zu träumen begannen, nahm die Siegesserie von Super-Fi dann doch ein Ende. Gegen den späteren Turniersieger Laoala1.at musste das Team den kräfteraubenden Partien Tribut zollen. So setzte es eine klare 0 zu 3-Niederlage.
Da der 3. Platz nicht mehr ausgespielt wurde und die Turnierleitung die Ergebnisse im Halbfinale zur Bestimmung der Platzierung heranzog, belegte Super-Fi in der Endabrechnung schließlich den ausgezeichneten 4. Platz.
Super-Fi bedankt sich bei Horizont für das perfekt organisierte Turnier und wird schon in Kürze, nachdem die Verletzungen ausgeheilt sind, das Training für 2012 aufnehmen, um dann nächstes Jahr den Pokal nach Wieden zu holen.










