Der ORF hat Luigi Schober und mich zu einem Gespräch über den Erfolg der FPÖ bei den jüngsten Landtagswahlen gebeten.
Ein paar Sekunden davon sind im O-Ton zu sehen und hören. Viele weitere Gedanken aus der Diskussion finden sich im redaktionellen Beitrag verwertet. Sehr interessant sind auch die O-Töne der begeisterten JungwählerInnen (“superne Wahlplakate”).
Eigentlich müsste die blaue Partei dem ORF ja dankbar sein.
Die Herren um HC, als deren Kernanliegen gut und gerne ein verpflichtender Deutschkurs für Ausländer genannt werden kann, haben bei der Vorstellung ihrer Wahlplakate selbst ein Ticket für einen solchen Kurs gelöst. Siehe selbst: Da steht doch “heisst”, wo “heißt” stehen müsste (und nicht “müßte”), ein Umstand, der freiheitlich auch nur marginal von den auf dem Niveau einer betrunkenen Weinbergschnecke daherkommenden Reimen abzulenken vermag. Verwirrt? Macht nichts.
Die Plakate wurden, zumindest im Schaukasten Internet, bereits korrigiert, die unbedingte ss-Liebe wurde zugunsten eines scharfen geopfert. Fein, dass es das Fernsehen gibt, das einen auf solche Fehler aufmerksam macht. Ist zwar eine teure öffentlich-rechtliche Lektoratsleistung, aber gut, Armin Wolf, Bildungsauftrag mal wieder erfüllt. Immerhin.