Laut medianet ranking week (2.12.2008) kann sich Super-Fi ganz locker unter den Top 10 der New Media Agenturen behaupten:
Siehe dazu auch nebenstehenden Artikel: Holistisch
Laut medianet ranking week (2.12.2008) kann sich Super-Fi ganz locker unter den Top 10 der New Media Agenturen behaupten:
Siehe dazu auch nebenstehenden Artikel: Holistisch
“Der nächste Wahlkampf beginnt jetzt”, sagt Niko Alm von Super-Fi. Jener Agentur, die für die Werbekampagne und die Mediaplanung der Grünen verantwortlich zeichnete.
Was hier als gefährliche Drohung an die wahlkampfgefolterte Bevölkerung zu lesen sein könnte, ist natürlich nicht ganz so gemeint. Für derStandard.at/Etat reicht das Zitat immerhin zur Headline des Artikels, der Aufschluss darüber gibt, warum der nächste Wahlkampf wirklich jetzt losgehen sollte.
In einem Porträt über Sepp Daxenberger im Spiegel Online wird auf den Super-Sepp-Spot verlinkt, der auf YouTube jetzt bald einmal die 10.000 Marke knacken sollte.
8 Millionen Wahlplakate
Ein gutes Wahlplakat zu machen, ist ein Ding der Unmöglichkeit.
In Österreich gibt es fast so viele PolitikexpertInnen wie Teamchefs, also ein paar Millionen. Das Thema Wahlkampf dominiert die Berichterstattung und fast täglich erscheinen Kommentare zu den Wahlkampagnen und der Wahlwerbung. Als aufmerksamer Leser von Blogs vervielfacht sich die Zahl der guten Ratschläge und schonungsloser Kritik, die mit dem Angebot weitaus härter ins Gericht geht, als das jemals bei Kampagnen von Markenartiklern der Fall wäre. Das ist gut so. Es zeigt, dass die Rezeption von politischer Außenkommunikation breit stattfindet und wir würden uns schön wundern, wenn Kampagnen für Handytarife und zuckrigen Sprudel auch so diskutiert würden.
Die Anforderung an die Kommunikationsleistung von Wahlkampagnen ist aber übermenschlich. Hier werden nicht nur vehement einzelne Inhalte eingefordert, sondern die Darstellung des ganzen Spektrums. Kommunizierten Themen wird wechselhafte Wichtigkeit zugestanden, andere als fehlend reklamiert. Die Wahlkampagne muss Gründe liefern eine Partei zu wählen, aber nicht in Form von Themen auf Plakaten, sondern durch die bildliche und sprachliche Verknappung dessen, wofür die Partei steht. Fritz Dinkhauser brachte es mit entwaffnender Ehrlichkeit auf den Punkt: „Das einzige Rezept, das ich liefern kann, bin ich selbst.“ Jedes einzelne Großflächenplakat der 7 Parteien, denen realistische Chancen auf einen Platz im Parlament zugebilligt werden, zeigt in der Endphase aus gutem Grund den Spitzenkandidaten bzw. Heide Schmidt.
Alle diese Parteien (ausg. Dinkhauser) fahren natürlich ein politisches Vollprogramm. Jede Partei kennt die Aufgabenstellungen in jedem Politikfeld und hat auch eine Antwort parat. Im Wahlkampf geht es darum, diese Lösungswege zu erklären und eine glaubwürdige Umsetzungsgarantie abzugeben. Bei einigen erschöpft sich die Problemlösungskompetenz darin, die Schuld bei der EU und den Ausländern zu suchen, andere setzen lieber auf einen unterscheidbaren politischen Stil und eine nachhaltigere Herangehensweise an die Aufgaben. Der Wunsch ausschließlich wichtige singuläre Themen und Einzelangebote auf Wahlplakaten unterzubringen, kann nicht erfüllt werden. Es geht ja nicht darum, die WählerInnen mit Lockangeboten kurzfristig gefügig zu machen, sondern die Parteien und ihre SpitzenkandidatInnen in ihrer Problemlösungskompetenz zu positionieren und zwar in der gebotenen knappen Darstellung, die auch allen anderen Plakatkampagnen vorausgesetzt wird. Es orientiert sich hoffentlich niemand ausschließlich an Plakaten bei seiner Wahlentscheidung. Wer sich inhaltlich und thematisch wirklich vernachlässigt fühlt, hat bei TV-Duellen und beim Lesen der wirklich ausreichend ausführlichen und lesbaren Wahlprogramme genügend Material in der Hand, um sich eine Entscheidungsgrundlage für den 28. 9. zu bilden.
Am Wochenende führte Der Standard (20.9.2008) wieder einmal eine launige Wahlplakatbewertungsrunde durch, wieder mit Daniel Gantner (gantnerundenzi) und diesmal auch Albert Essenther (Euro RSCG):
Und die Grünen (Agentur Super-Fi)? “Sagen endlich, und irgendwie tun sie das auch ganz sympathisch, warum man sie wählen soll” (Gantner), “flehen aber auch um Wahrnehmung der letzten Chance” (Essenther). Sollen sie doch flehen, meint Gantner: “VdB sieht richtig sexy aus!” Na also. (derstandard.at)
Daniel Gantner ist zu seinem scharfen Urteil natürlich vorbehaltlos zuzustimmen!
PS: Natürlich bräuchte jede/r ÖsterreicherIn ein individuell passendes Plakat. Kommentar “8 Millionen Wahlplakate“
Wir sind stolz, stolz auf 3 unserer Kollegen, die vergangenes Wochenende mit tüfteln, bauen und präsentieren den 1. Platz bei den A1 InnovationDays im Kloster Und erreicht haben.
Franz Knipp, Jens Hoffrichter, Sig Ganhör, Daniel Weigl und Andreas Schmidt haben mit dem A1 (Sports) Reporter, der es erlaubt Live-Events via Handy zu kommentieren (per Audio und Video), die Jury überzeugt. Wir gratulieren und freuen uns auf eine Karte aus ihrem einwöchigen Winterurlaub, den sie dort u. a. als Preis abgestaubt haben.