Super-Fi Projekte, Theorie & Praxis
The Gap hat als erstes österreichisches Magazin die Crowd Funding Services Flattr und Kachingle auf der Website integriert.
Citizen Kane hatte zwar einige Probleme, die Sache mit dem (Boulevard)Journalismus war aber zur Zeit von Orson Welles noch eine andere. Während Kane im legendären Film aus armen Verhältnissen stammend ein Zeitungsimperium aufbaute, kämpft heute eine große Zeitung nach der anderen gegen den Untergang an und diejenigen, die sich für die digitale Veröffentlichung in Form von Onlinezeitungen oder Blogs entschieden haben, genießen Wertschätzung höchstens in Form von ein paar Likes.
Das soll sich nun ändern: Crowd Funding Konzepte durch Dienste wie Flattr oder Kachingle sollen subjektive Qualität wieder finanziell belohnbar machen. Der User gibt pro Monat eine gewisse Summe aus (bei Kachingle 5 Dollar, bei Flattr kann die Summe selbst bestimmt werden) und kann dann auf Websites und Blogs, die die Services nutzen, mit einem Klick einen kleinen Beitrag leisten. Je mehr User mitmachen, desto höher die Chance auf finanziellen Support der Leser. The Gap lässt die Zeiten von Citizen Kane zurück und schaut mal, was passiert, wenn die Leser selbst bestimmen können, welche Artikel und Websites sie supporten. Wir werden hoffentlich bald geschmeichelt sein vor lauter digitalem Münzengeklimper.
Hier die Intro-Videos von Kachingle und Flattr.

auf kachingle kann man den betrag ebenfalls selbst bestimmen. dort werden weitere site-aufrufe getrackt. flattr dagegen ist eher zum selber klicken da.