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Leinwand
30.04.2010
Georg Pichler
Georg Pichler

Georgs Logbuch #4: Fleischbällchen in Boboville

Praktikantenlogbuch, Startseite



Zieht man das kommende Wochenende ab, bin ich noch exakt einen Monat im verrückten Kreativladen namens Super-Fi. Die Anzahl meiner  betreuten Sachen ist nicht gerade kleiner genommen, dafür nähern sich größere Brocken – Twitterguide, Seeding-Guide – langsam aber sicher ihrer Fertigstellung. Das lässt fallweise auch vorgezogenen Wehmut aufkommen. Ich sehe mich hier mittlerweile klar als Teil des Ganzen und das Büro als eine Art zweites zu Hause.


Jaja, ich hör ja schon auf bevor noch jemand vor lauter Sentimental-Geschwurbel* zu weinen beginnt.


Now to something completely different: Meine große Stunde als Aussenreporter hatte ich letzte Woche beim Interview mit Obamas-Onlinechefdesigner Scott Thomas. Obwohl es von den nked-Schnittmeistern aller lustigen Fragen und Antworten beraubt wurde** sind die Kritiken trotzdem erfreulich. Wer mehr über Politik im Internet und das Obama-Phänomen erfahren will, möge einen Blick hierauf werfen.


Warum mir in den ersten zwei Minuten des insgesamt viertelstündigen Gesprächs die Knie schlotterten (zu sehen am Ruckeln des Mikrofons) weiß ich bis heute nicht. Scott Thomas ist ein sehr gelassener und angenehmer Interviewpartner.


Übrigens war heute mein zweiter Kochtag für den April, gemeinsam mit dem legendären Schürzenmann. Der ist in freier Wildbahn aber scheu und musste erstmal mit der Kamera überrascht werden (Foto 1) bevor ich ihn mit einem Löffel besiegte und zum Look-A-Like Partnerfoto zwang (Foto 2) – Klick zum Vergrößern.


Das Resultat der Küchenschlacht waren übrigens äußerst genießbare Fleischbällchen-Subs (Sandwiches) nach Almrezept*** und die Erkenntnis, dass selbiger Herr ein vorzüglicher Koch ist und seine Schürze zurecht trägt.


Die Arbeit bei Super-Fi verändert mich. Langsam aber sicher werde ich zum Bobo – wobei das für mich ein durchwegs positiv besetzter Begriff ist. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis ich mir Marken-Ökoklamotten online bestellen und mir Käse vom Käsmann liefern lassen werde. Daran ist nichts verdammenswertes. Ganz im Gegenteil: Wenn etwas echtes Weltrettungspotential hat, dann das vielgescholtene Bobotum.


Und das führt mich dazu, diesen Eintrag mit einem Musiktipp zu beschließen. Mit dem Lied, das eigentlich die Bürohymne sein sollte :)


PS: Die Super-Fi Katakombentour ist auf einen unbestimmten Termin verschoben worden. Soll heißen: Mir muss erst irgendwas Lustiges einfallen, dass man in unserem Keller veranstalten und dann verbloggen kann.


* Außerdem will ich Rosamunde Pilcher ihre Profession nicht streitig machen.

** Humorloses Pack!

*** Haha. Mal wieder ein Nikos-Nachnamen-Wortwitz. Total lustig. Haha.





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Eine Reaktion zu “Georgs Logbuch #4: Fleischbällchen in Boboville”


  1. I like the ambuzzador Schürze :-)

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