Die Ästhetik der Maschinen – Man könnte den künstlerischen Positionen, die 5uper.net in der am Mittwoch eröffneten Ausstellung zum Coded Cultures Festivals zeigt, fast unterstellen, das Erbe des Futurismus angetreten zu sein. Dr. Georg Russegger (Coded Cultures) und Dr. Gerald Bast (Angewandte Wien) stellten Alltägliche Mechaniken, Programmierungen, Interfaces und Verknüpfungen vor, die hier zwischen Open Source, DIY und medienphilosophischen Theoriegerüsten zu faszinierenden Kunst-Objekten modifiziert und stilisiert, die einem die Entscheidung zwischen “Ich will damit spielen!” und “Darf ich das eigentlich anfassen?” nicht gerade leicht machen. KünstlerInnen aus Japan und Europa zeigen hier ihre Ideen, die jeweils einem Thema des Festivals (Designing Complexity, Assembling Things, Expanding Locality und Creating Proto-Culture) zugeordnet werden können. By the way: Es gibt viele Wege eine Computermaus zu zerstören. Und alle sind auf ihre Weise Kunst. Dem stimmen Super-Fi und The Gap vollinhaltlich zu und sind dabei das Festival eifrig zu supporten.
Coded Cultures – Exploring Creative Emergences bis 31.5.09 im MQ
Super-Fi



